Atemäquivalent  

Das Atemäquivalent (AÄ) errechnet sich aus dem Atemminutenvolumen in ml·min-1 dividiert durch die Sauerstoffaufnahme (VO2) in ml·min-1. Je geringer der Wert in niedrigeren Belastungsintensitäten ist, desto ausdauertrainierter ist der Proband; alters-, geschlechts- und trainingsbedingt können Werte von 30 bis 35 ml min-1 auf eine Ausbelastung hinweisen. Eine allmählich zunehmende, submaximale Ausbelastung bewirkt zunächst ein Absinken des AÄ, was eine Ökonomisierung der Atmung bedeutet. Anschließend steigt der AÄ parallel zum Atemminutenvolumen.