Effektstärke  

Die Effektstärke (d) nach Cohen (1988) untersucht, ob der signifikante Unterschied zwischen zwei Mittelwerten inhaltliche Relevanz besitzt. Die Signifikanz erlaubt nur eine Aussage über die Existenz eines Effekts, nicht jedoch über dessen Bedeutsamkeit.[2] Abweichend von Cohens klassischer Effektstärkenklassifikation gilt die Empfehlung für sportwissenschaftliche Untersuchungen die Effektstärke d< 0.1 als trivial, d= 0.1-0.3 als klein, d= 0.3-0.5 als mittel und d> 0.5 als groß einzustufen.[1]

Einzelnachweise

  1. Fröhlich, M.; Emrich, E.; Pieter, A.; Stark, R. (2009): Outcome Effects and Effects Sizes in Sport Sciences. In: International Journal of Sports Science and Engineering 3 (3), S. 175–179.
  2. Fröhlich, M.; Pieter, A. (2009): Cohen's Effektstärke als Mass der Bewertung von praktischer Relevanz. Implikationen für die Praxis. In: Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie 57 (4), S. 139–142.→ http://www.sgsm.ch/fileadmin/user_upload/Zeitschrift/57-2009-4/Cohen_4-09_Froehlich.pdf