Gütekriterien  

Die klassische Testtheorie geht davon aus, dass alle Messwerte zumindest fehlerhaft oder gar gänzlich falsch sind.[1] Um den Einfluss von Fehlern zu minimieren, müssen Messinstrumente/Testverfahren gewissen Qualitätsmerkmalen genüge tragen, welche als Gütekriterien bezeichnet werden. Dabei wird zwischen Haupt- und Nebengütekriterien unterschieden.[1]

Für Messinstrumente/Testverfahren ist es unerlässlich, dass diese die Hauptgütekriterien Validität, Reliabilität und Objektivität erfüllen. Die Erfüllung der Nebengütekriterien (Ökonomie, Normierung) ist nicht zwingend erforderlich, steigert jedoch die Qualität eines Messinstruments/Testverfahrens.[1][2]

Einzelnachweise

  1. Bös, K. (1987) Handbuch sportmotorischer Tests. Göttingen: Verlag für Psychologie
  2. Singer, R, Ungerer-Röhrich, U. (2003). Test. In Röthig P, Prohl, R., Carl, K., Kayser, D., Krüger, M., Scheid, V. (Hrsg.), Sportwissenschaftliches Lexikon (S. 594-597). Schorndorf: Hoffmann Verlag.