Kinetik  

Die Kinetik befasst sich mit den Kräften, die zu Veränderungen der Größen in der Kinematik und somit zu Bewegungen führen.[1] Diese Kräfte können die mechanische Energie des Körpers erhöhen (positive Arbeit) oder verringern (negative Arbeit).[1]

Im Kontext der Biomechanik sind die in der Kinetik auftretenden Kräfte häufig, aber nicht ausschließlich, auf Muskulatur und Bänder zurückzuführen. Anthropometrische Verfahren zur Bestimmung von Trägheitsmomenten des Körpers oder dessen Segmenten gehen einer kinetischen Analyse immer voraus.[1] Diese können jedoch heutzutage aus Tabellen abgelesen werden.[4][1]

Zusammen mit der Statik bildet die Kinetik die Dynamik, welche wiederum ein Teilgebiet der (Bio-)Mechanik darstellt. [3][2]

Einzelnachweise

  1. Robertson, DGE., Cladwell, GE., Hamill, J., Kamen, G., Whittlesey, SN., (2014) Research Methods in Biomechanics. New York: Human Kinetics
  2. Fantini Pagani, CH., Hinrichs, M., Brüggemann, GP. (2011). Kinetic and Kinematic Changes with the Use of Valgus Knee Brace and Lateral Wedge Insoles in Patins with Medial Knee Osteoarthritis. Journal of Orthopaedic Research. 30(7):1125-32→ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22161816
  3. Schwameder et al. (2013)Struktur sportlicher Bewegung – Sportbiomechanik. In: Sport das Lehrbuch für das Sportstudium. (Hrsg.). Güllich, A., Krüger, M. Berlin: Springer Spektrum.
  4. Dempster, WT., (1955) Space Requirements of the seated operator. WADC Technical Report 55-159,→ http://www.smpp.northwestern.edu/savedLiterature/DempsterEtAl.1955.pdf