Skelettmuskulatur  

Skelettmuskulatur unterscheidet sich von der Herz- und „glatten“ Muskulatur, ist willkürlich steuerbar und ermöglicht Bewegungen.[1] Absteigend in der physiologischen Struktur besteht die Skelettmuskulatur aus Muskelbündeln, -fasern, Myofibrillen, Sarkomeren und Myofilamenten.[1][2] Aufgrund der Anordnung der Myofilamente wird diese Muskulatur auch als „quergestreifte Muskulatur“ bezeichnet.[1]

Die funktionelle Grundeinheit, das Sarkomer, beinhaltet neben den Myofilamente Aktin und Myosin auch Titin und ist durch die Z-Scheiben begrenzt. α-Aktinin und Desmin sind Bestandteile der Z-Scheiben.[3]

Sarkomer_Skelettmuskulatur

Abb. 1, Struktur eines Sarkomers

Sowohl bei einer Kontraktion als auch bei einer Dehnung der Muskulatur kommt es zu hohen Spannungen, die zu Mikrotraumata führen können. Diese Verletzung der Muskulatur und deren Regeneration führt zu einer Adaptation im Sinne einer Hypertrophie.[4]

Einzelnachweise

  1. Aus der Fünten, K., et al., (). Anatomie und Physiologie von Körper und Bewegung. In Sportwissenschaft. Hrsg. Güllich, A., Krüger, M. Berin: Springer Verlag
  2. Billeter, R., Hoppeler, H. (1994). Basis of muscle contraction. Schweizer Zeitung für Medizinische Traumatologie, 43 (3).→ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8049876
  3. Billeter, R., Hoppeler, H. (2003). Struktur und Funktion der Skelettmuskulatur. Therapeutische Umschau, 60 (7).→ http://www.bruegger.com/publikationen/Artikel_Handouts/TherUmsch-Struktur-Hoppeler.pdf
  4. Despopoulos, A., Silbernagl, S. (2007). Taschenatlas der Physiologie, 7. Stuttgart: Thieme Verlag.